Geschichten von, mit und für Therapeut/Innen

Der Kömödie erster Teil: Der Traum vom Therapieberuf

Genre: Drama, Komödie, Bettgeschichten für erwachsene Therapeuten und deren Patienten, sowie erwachende Patienten und deren eingeschlafene Therapeuten;

 

He Kollege, sauer wegen dem Eingeschlafenen? Ich bin selbst Therapeutin (ohne Zulassung und HP und alles darf mich aber so nennen also Gestalttherapeutin, darf aber nix aber egal bin also keine Konkurrenz) also nehmen Sies einfach sportlich! Humor ist wer den letzten auch noch auslacht oder so ähnlich!

 

Titel: Eine Mär vom Traumberuf

 

Kapitel 0

 

Es war einmal ein/e wirklich motivierte/r, angehende/r Gestalttherapeut/In...

 

Lassen Sie diesen Satz jetzt ganz tief und langsam auf sich wirken.

Wiederholen Sie das Fettgedruckte im ersten Satz.

Fühlen Sie sich richtig ein. Spüren sie jetzt diese letztendliche Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit.

 

Setzen Sie sich im Schneidersitz hin. Meditieren Sie über folgenden Satz:

Vom Traum berufen?

Machen Sie sich klar: Das ist ein Koan. Ein Koan ist ein Satz über den Mönche jahrzehntelang, je nach Konstitution jahrtausendelang nachdenken und dann erleuchtet sind.

Oder eben verstossen. (Heutzutage werden unerleuchtete gefeuert.)

 

Schliessen sie dann die Augen. Wiederholen Sie die zweite fettgedruckte Schrift.

Wenn Sie das Zweitfettgedruckte nicht mehr wissen, müssen sie nochmals kurz die Augen öffnen.

Schliessen sie sie dann aber wieder.

Wie sie können das hier jetzt auch nicht lesen weil sie die Augen zu haben?

Nein das liegt nicht an meiner therapeutischen Inkompetenz. Ich darf gar nicht therapieren.

Aber sie dürfen doch lesen? Jetzt bleiben sie mal beim Thema. Etwas Ernsthaftigkeit darf ich wohl von Ihnen verlangen.

Autorin seufzt. Also nochmal:

 

Setzen Sie sich jetzt endlich im Schneidersitz hin. Meditieren Sie über folgenden Satz:

Vom Traum berufen?

Machen Sie sich klar: Das ist ein Koan. Ein Koan ist ein Satz über den Mönche jahrzehntelang, je nach Konstitution jahrtausendelang nachdenken und dann erleuchtet sind. Oder eben verstossen. (Heutzutage werden Unerleuchtete gefeuert oder als Energiebremsen recyclet. Das ist ein anderes Thema.)

 

Schliessen sie dann die Augen. Wiederholen Sie die zweite fettgedruckte Schrift.Wie sie wissen nicht mehr was das zweite Fettgedruckte war? Autorin seufzt schon wieder.

Die Meisten Leser sind echt........

Also: Wenn Sie das Zweitfettgedruckte schon wieder nicht mehr wissen, müssen sie nochmals kurz die Augen öffnen.

Schliessen sie sie dann aber wieder.

Wie sie können das hier jetzt auch nicht lesen weil sie die Augen zu haben?

 

Tun Sie sich selbst den Gefallen und wenden sie sich in diesem Fall in den dritten Stock im linken Dienstgebäudesegment an Fräulein Theresa und füllen sie Anlage P (*apierkorb)  aus.

Vergessen Sie bitte den ParkChip nicht.

 

(Anmerkung des Verfassers: Die Autorin hat jetzt bereits das dritte Mal geseufzt. Macht das einen Unterschied für den Plott?)

 

Also nochmal:

Also zweite Fettgedruckte Schrift lesen. Augen schliessen. Wiederholen. Wiederholen. Wiederholen.

Anmerkung des Verfassers (Hey Leser, Psst, verraten Sie mich nicht bei Frau Ashley!

Hier: Die zweite Fettgedruckte Schrift heisst: Ich bin: Vom Traum gerufen!) 

Jetzt dreimal wiederholen. 

 

Gute Nacht!

 

 

 

Der Kömödie zweiter Teil: Hoffnung im Ärztehaus

Hallo? Halllooooo? Sind Sie jetzt tatsächlich schon eingeschlafen?

 

Huch! Wie frivol!

Nein, Scherz! Bleiben Sie dran! Das war doch nur der komödiantische Teil.

Geben Sie noch nicht auf!

Also auf!

Auf! Zum Drama des Ärzt/Innen, ähm ersten Kapitels!

Schliesslich sind sie jetz ausgeruht!

Sagen Sie sind Ihre Einschlafprobleme eigentlich jetzt behoben? Oder hatten sie nie welche.

Ach wie beschneidenswert!

 

Kapitel 01

 

Seufz. (Die Anmerkungen des Verfasser bezüglich meines Seufzens halten gerade die Klappe- sie wissen schon das Lesezeichen...)

 

Hallo! Schauen Sie mal. Hier! Hier bin ich! Hier unten.

Ahh da sind sie ja. Hallo:-)

Hier, hier ist jetzt deutsame Stille zu lesen. Das ist wichtig weil ich es gerade geschafft habe sie aufzuwecken brauchen wir beide eine kleine Verschnaufpause. Was ist da besser als Stille.

Stille ist viel Text aber ohne gehört zu werden. Stille eben.

 

......

......

......

......

......

 

Seufz (Anmerkung an den Verfasser: Klappe! Lesezeichen !)

Jetzt ist mir mein einziger jetziger Leser doch noch eingeschlafen: Trauriges Smiley als Text gemalt und hier hingeschrieben.

 

Dann erzähle ich Ihnen dieses spannende Märchen jetzt eben nur mir und meinem Hund.

 

Es ist sowieso einsam so alleine schön eingemuckelt vor dem gemütlich prasselnden Kaminfeuer.

Und das edle Weinchen dazu. Hach ja. Aber wer nicht will der hat ja schon.

Wie sie wollen doch mitmachen? Hm. Sie sind doch tougher als ich dachte!

 

Da der Ohrensessel ist noch frei. Und jetzt viel Spass beim Gruseln. Natürlich nicht wegen meines stilistischen Könnens. Neeein. Sondern wegen dieser unheimlichen Dramen die sich tagtäglich in unserem Gesundheitssystem, äh entschuldigung Krankheitssystem abspielt und über das ich mich hier etwas lustig mache. Nein über das wir ernsthaft mal diskutieren müssen.

Wünschen Sie einen Berdox oder doch lieber einen- Scotch? Ok. Lassen wir nun die Spiele beginnen.

 

 

 

Der Kömödie dritter Teil: Der Vorhang fällt

 

 

Als erstes möchte ich Ihnen jemanden vorstellen sage ich zu ihnen und drücke den roten Knopf auf meiner rechten Armlehne.

Ein roter Vorhang geht über dem gemütlichen Kaminfeuer auf und eine Szene wird durch einen Vorleser eröffnet der in einem gemütlichen Ohrensessel sitzt. Kommt ihre Vorstellungskraft noch mit frage ich sie, während sie und ich uns zuprosten, Stößchen wünschen und uns entspannt in unsere Ohrensessel sinken lassen.

 

Endlich, endlich kann es losgehen! Seufzen Leser und Autor (Verfasser reagiert: !&%*)

Nun Lasset die Spiele beginnen!

 

 

Es war einmal vor langer langer Zeit liest der Ohrensesselvorleser:

Ein/e motivierte/r, angehende/r Klient/In.

Er/Sie wollte ein/e gute/r Patient/In werden.

Er/Sie wollte etwas in seinem/Ihrem Leben ändern.

 

Dem Vorlser stehen vor Rührung die Tränen in den Augen. Ich rufe laut aus:

 

Halt! Halt! Anmerkung der/s Autor/In notwendig! (Verfasser seufzt nun selbst das ist übel- Lektorin hat gerade gekündigt leuchtet Cortanas Information auf meinem Windows 10 Bildschirm- kann ich sonst noch etwas für Dich tun?) Ich wische das Display leer und fahre fort.

 

Lauschen Sie meinen Worten: Noch folgende Info an den Leser:

Um dem Fluß des Geschriebenen nichts zu nehmen verzichte ich im weiterführenden Text auf das Ausschreiben des Namens von Herrn/Frau K. dem Hauptakteuer und verwirre sie absichtlich mit zerstückelnder weiblicher und männlicher Anrede.

Der Vorhang geht zu.

Befriedigt lasse ich mich zurück in meinen Ohrensessel fallen. Sie Leser applaudieren mir. Cortana fährt sich runter. Mein Hund bellt. Ich schenke uns nach.

 

Ich lächle Sie Leser liebevoll und irgendwie unheimlich sadistisch an.

Bitte vertrauen Sie mir- das Chaos macht Sinn.

Chaos macht immer Sinn. Das wissen sie als gut gebildeter Leser natürlich.

Dazu aber später am Meer.

Sie mein Leser seufzen und halten die Klappe sehr fest.

 

Ich drücke den roten Knopf erneut.

Sie kennen das: Roter Vorhang über dem Kaminfeuer geht auf.

Vorleserleser im Ohrensessel. Wir: Kling, Prosit, Lächeln und Konzentration auf die Bühne.

 

Der Vorleser räuspert sich (Anmerkung des Verfassers: Räuspern ist nicht seufzen also ist das ok.)

Der Vorleger rollt sich, der Vorleser liest leserlich:

 

Es war einmal vor langer langer Zeit

 

Ein/e sehr motivierte/r, angehende/r Klient/In.

Er/Sie wollte ein/e gute/r Patient/In werden.

Er/Sie wollte etwas in seinem/Ihrem Leben ändern.

 

Dem  Vorleserleser stehen wieder vor Rührung die Tränen in den Augen. Sie mein Leser blicken mich fragend an.

 

Ich weise auf die Leinwandbühne und beide schauen wir weiter:

 

1. Kapitel Abführung

 

Doch dieser so motiviert Klient war leider leider wahrlich nicht krank genug!

Nicht krank genug um Tabletten verschrieben zu bekommen.Eine Diagnose aufgedruckt zu verhalten die seine Stirn für immer zieren dürfe.

 

Die/Der AÄrzt/In sagte ihm völlig unempathisch.

Ei Gude Herr K.! nach MRT, Röntgen, Stuhlproben, Darmspiegelungen und Blutabzapfen- Herr K. seufzt sehnsuchtsvoll und verbleibt kurz in schaurigschöner Erinnerung-dann durch das Weitersprechen der Ärztin aufgeschreckt

Herr K! nochamol:"Sie ham nix! Sie sin von obbe bis unne jesund!

 

SUBTITLES direkt aus dem Hessischen übersetzt- so ziemlich genau:

Sehr geehrter Herr K. : Danke, dass Sie meine Praxis aufgesucht haben. Tapfer wie sie sich den nutzlosen Untersuchungen gestellt haben. Ich darf Ihnen mitteilen, dass alle Untersuchungen ohne labortechnischen Befund waren. Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass keine ernsthafte Krankheit vorliegt)

 

Nur a bisserl ne Fettleber, fügt er etwas schambesetzt fast schuldig hinzu und krazt das Leder an der Armlehne weiter runter! Herr K. lauscht hoffnungsvoll auf :Aber aber das wär doch schon was, kann man denn da nix was draus mache?

Der die Ärztin fährt bedauernd weiter, neeee da is nix, werklich nett, dutt mer echt leid, da essen se halt a bisserl weniger Worscht. (Wurst). Mer kenne da nix weiter mache, sie sind halt en wonneprobbe aber se sind rund und gesund, gelle"

 

Sie lieber Leser flüstern mir gerade während der Vorstellung geheimnisvoll zu: Gut gemacht Frau Autorin, super wie sie so den hessischen Tiefgang miteinfliessen lassen. Sie nicken anerkennend, und ich gebe zu ich erröte etwas. Sie fahren tief entschlossen fort: Jaaa auch den Untertitel so gekonnt als Subtitle unterlegt- sauber sauber- Nun aber genug erwidere ich geschmeichelt - schauen sie, schauen sie nur, was nun passiert:

 

Die Ärztin lächelt vor Freude um einen gesunden Patienten mehr. Ihr gegenüber sitzt ein immer mehr verzweifelnder Herr K. Ist es aus mit dem Traum Patient zu werden? War es das schon die Ablehnung? Wie wird es weiter gehen?

 

Jaaaaaaaaa! ....?  Setzt Herr K. dem Profi mutig entgegen. ABER warum bin ICH IMMER SOOO MÜDE! Ich fühle mich soooooo abgeschlagen und ausgelaugt.

 

Der Arzt lächelt durch das Arztzimmer zu uns auf unsre Ohrensessel: Ei sie schlafe halt zu wenich! Der kummt ma vor!

 

Ende Szene 1. Der Vorhang fällt, zurück bleiben ein sprachloser Herr K, ein fassungsloser Leser und eine stolze Autorin! Das war ein Spannungsbogen! Umwerfend.

 

Vielsagen schaue ich zu Ihnen rüber, sehr die Faszination in ihren Augen und drücke entschieden auf den roten Vorhang.

 

Nächste Szene:

 

Drei Wochen später

Herr K. sitzt Haareraufend in einem Arztzimmer.  Murmelnd spricht er zu sich selbst:

Vielleicht gibt es Hoffnung, vielleicht findet sie ja was? Spricht er zu sich selbst.

 

Ein Kämpfer ganzer Natur wird uns hier Präsentiert hauchen sie mir zu und schütten sich ein schlückchen Scotch nach. Ja erwiedere ich voller Ehrfurcht. In meine Augen ist er der absolute Held! Er hat die Hoffnung ein guter Patient zu werden immer noch nicht aufgegeben.

Ja nicken sie verständnisvoll. Und das nach all den Hürden und Entbehrungen! Ja sage ich wissend. Sie hätten ihn sehen sollen wie tapfer er die Darmspiegelung vorbereitet hat!

 

Sie starren mich ungläubig mit geöffnetem Mund an: Was? Und das haben Sie nicht einmal mit einem kleinen Wörtchen erwähnt? Sind sie sicher, dass sie diesem Kunstwerk mit dem Auslassem von so bedeutendem Drama nicht den ganzen Glanz nehmen?

Nein, nein, vertrauen sie mir Leser/In! Schauen sie doch nur, schauen sie was jetzt passiert:

 

Sie schauen gebannt auf die nächste Szene:

 

Ach Herr K. Jetzert freuen sie sich doch mal. Sie haben wirklich nix. Herrn K. steht nun ebenfalls der Mund offen (Herrn Ks. Oralorgan weitete sich, wurde hier leider gestrichen- verstehe ich an dieser Stelle auch nicht. Aber das war vor der Kündigung der Liturgin und ich bin ein wenig  sentimental deswegen bleibt es jetz raus).Wie nix körperliches",sagt Herr K also mit offenem Mund. Und worübber soll ich mich jetzer freue? Ich bin müde, verstehe sie des nett?

 

Die Ärztin seufzt (Klappe die 10te?) " Das is wirklich nix Körperliches" antwortete die/der gefühlt tausendste  AÄrzt/In oder soll ich besser Opfer sagen, bei der sich uner tapferer Held gerade vorstellt.

 

"

"Aber wer ist denn sonst müde? Sehen sie wie ich gähne? Und meine Augenringe? Und ich kann mich auch gar nicht mehr konzentrieren! Fragen sie mich was! Egal was! Irgendwas was sie mir  erzählt haben! Ich habs bestimmt vergessen!".

Die Ärztin wird etwas ungeduldig, bei so viel Motivation auch verständlich. Herr K.! Das is nix Körperliches!"

 

Herr K. senkt verständnislos und kopfschüttelnd den Kopf. Er seufzt:" Jaja, das haben sie ja schon gesagt."

Die Ärztin freudig:" Sehen sie! Und ihr Gedächtnis funktioniert doch noch!"

 

Mit wütenden, feurig blinkenden Augen reißt K. seinen Kopf nach oben und sprüht der Ärztin brüllend entgegen: "ICH BIN MÜDE UND AUSGELAUGT UND KEINER HILFT MIR! WAS SOLL ICH DENN NOCH ALLES ÜBER MICH ERGEHEN LASSEN!!!!!!!!? SO NE DARMSPÜLUNG IST DER HORROR!Wissen Sie das überhaupt?"

 

Entrüstet und zugleich skuril elegant wirft die/der Äh-Ährzt, AÄrzt/In, ihr/sein Stetoskop über Ihre/seine linke Schulter, wärend sie/er sich zeitgleich gekonnt mit den Füßen vom Boden abstößt und sich auf ihrem/seinem schwarzen Büro-Kunst-Lederstuhl über den Kurzteppich, Richtung sehr großes mit vielen dicken Schinkendrin Arztbücherregal gleiten lässt.

 

Ohne hinzuschauen schnappt sie einen Flyer und schüttelt den Staub mit einer dramatischen Geste herunter, während sie K. mit der rechten Hand noch sportlich einen Papierstapel reicht.

War die der mal Arzthelefer/in fragt sich K.

 

Das is nix körperliches haucht sie verschwörerisch. Ich hab doch eben gesehen sie sprühen vor Energie.

 

Sie/Er kratzt sich am Bart. Hm aber Vielleicht ne Manische Depression? Was halten Sie davon?

Jaaaa uuuuund das! Ist eher was Psychisches! Jetzt freut sie sich wieder. Uuuuund DAS:

Das machen wir hier nich. Ihre Stimme hat nun etwas euphorisches an sich.

Telefonieren sie mal den Stapel durch. (Schubst den Stapel näher zu Herrn K.) Sie lächelt breit. Hat kein Mitgefühl aber wahrscheinlich einen guten Zahnarzt ploppt in Ks Denkblase der innere Karrikatourist hoch.

 

Herrn K. s Augen werden feucht.

"Ich bin so müde" schluchzt er. Ich weiss einfach nich mehr weiter.

Wie soll ich denn jetzt auch noch die Alle anrufen. Seine Tränen rollen auf den Therapeutenstapel.

 

"Das is mir zu viel Doc!" Bekundigt K.. Nun mit festem Blick.

 

"Ganz klar Depression, wahrscheinlich", murmelt die/der AÄrzt/In.

"Machen Sie einfach mal, kann ja nich schaden", wiederholt sie mit Nachdruck, während er/sie energisch aufsteht und der Stuhl heftig ans Bücherregal poltert.

 

Ups hab wohl zu viel Energie, kichert der die Doc/In und buxiert Herrn K. mit den Papieren aus dem Behandlungszimmer.

Ich schreib ihnen mal was auf.

Er/Sie navigiert ihn zielgerichtet an die Rezeption. Für Herrn K. bitte ne Überweisung zur/m Psych und %4/&§ 95 zum Einnehmen, befiehlt er/sie den Helfer/Innen lautstark an der Rezeption, während sie Ks Schulter tätschelt.

Die anderen Patientenanwärter schauen gefühlvoll herüber. 

Das nehmen sie mal ein, dann schlafen sie sich mal richtig aus. Brauchen Sie noch ne Krankmeldung für heute?

Herr K schüttel betreten den Kopf. Soll ich noch im Wartezimmer warten fragt er die/den Helfer/Innen am Empfang. Ne is schon fertig wir sind hier auf Zack oder Herr K?. Antwortet eine STimme aus dem Empfangsgewimmelpersonal. Jaja murmelt Herr K. nur noch, nimmt die Papiere und schlurft Richtung Praxistür.

Depression sagt eine/ der Helfer/In. Ganz klar. Der Arme.

War das nich ne Sie? fragt da die/der Azubi/Ne.

Was tutn das zur Sache? Du musst echt ma nen bissel aufgeschlossener werden faucht die alteingesessene Arzthelferin mit der stylischen Brille von ihrem abgewetzen Thron zu ihr rüber.

 

Eingeschüchtert aber tief entschlossen zu helfen wo geholfen werden kann läuft Die/der Azubine dennoch zu Herrn K und drückt ihm fürsorglich einen SchrankenChip in die Hände.

Sie legt Ihre warmen Finger liebevoll um seine. Dankbar drückt er zurück. Das war das Nettestes was bis jetzt jemand bei dem ganzen Untersuchungswahn mit mir angestellt hat haucht er ihr zu.  Der Azubi/NE flüstert ihm leidvoll lächelnd zu: "Danke! Hier !Den brauchen sie, sonst kommen sie hier nie mehr raus! Passen sie gut auf sich auf..."

 

Dann flattert er/sie unter den argwöhnischen Augen der Thronbesetzerin in Raum 3. Während der Patient in Raum 3 sein gefühlt letztes Blut abgenommen bekommt ist K schon im Fahrstuhl auf dem Weg zur Apotheke.

 

3-Bei jedem Stockwerk seufzt er.

2 Fühlt er sich aber auch etwas leichter.

1 Lässt den Coin über seine Finger gleiten.

0 Und fasst beflügelt vom Gottesboten seinen Entschluss. (Hinweis vom Autor: Aus dramaturgischen Gründen hier im Text noch nicht erwähnt).

 

Angekommen freut er sich über einen Mülleimer und entsorgt das Papierwust mit einem lauten Ausatmen: Weg mit dem Scheiss!

 

DAS hat ihm gut getan. Wieder fühlt er den GoldChip seines nun auserkorenen AzubiEngels, diesmal aber sicher aufbewahrt in seiner Hosentasche. K. wandert zu seinem Auto.

 

Irgendwie schafft er es (das Geheimnis des Autos/In, Autors/In) den Parkchip zu behalten und den Autoplatz mit funktionstüchtigem PKW zu verlassen.

 

Der Weg zur/m Therapeut/In

Andächtig lässt K. den GoldCoin seines Engels vor sich wie einen Kreisel routieren. Sein Blick ist konzentriert. Er lächelt.

 

Besorgt fragt Henna K.s Frau: Du Gundi, wie lange macht er das schon? Gundi etwas unsicher: Ich, ich weiss nicht. Vielleicht hat er ja eine Pause seit heut morgen gemacht, als ich arbeiten war?"

Bist Du Dir sicher, dass das normal ist Gundi? Gundi: Naja er sieht seit langem mal wieder glücklich aus, findest Du nicht? Henna: Ja das stimmt! So entspannt hab ich ihn lange nicht mehr gesehen. Gundi: Er hat sogar gierig seine Mahlzeit in der Küche zu sich genommen. Wieso gierig fragt Henna. Naja die Küche sieht aus als habe er auf den Suppenlöffel verzichtet...

 

Weder Gundi noch Henna hören in diesem Moment das leise Rülpsen von Benno. Benno ist K.s Boxermischlingslieblingshund. Er hat immer Hunger. 

Hm antwortet Henna. Jeder hat seine Eigenarten. Aber er sieht wirklich ganz zufrieden aus sagt sie inKs Richtung während er erneut entspannt seufzt und den Kreisel hypnotisiert.

 

Die Beiden Frauen beschliessen nun beruhigt zu Emma einen Kaffee trinken zu gehen.

K bleibt still zurück. Benno gesellt sich zu K und beobachtet gespannt die fruchtbare Szene.

 

Die Tür knallt, zu. K. steht fast synchron dazu auf und lächelt Benno an: So mein Guter, das wäre geschafft!

Wir haben die Bude ganz für uns! Benno bellt zustimmend. Sein Schweif wedelt freudig.

K. sackt abrupt wieder auf seinen Stuhl, Bennos Schweif stoppt, K. kreiselt weiter. Benno grunzt enttäuscht und legt sich in sein Bettchen neben den mächtigen antiken Schreibtisch aus Mahagoni.

K. geht nun dazu über sein Kugelstoßpendel in das Kreiseln des ParkplatzCoins zu integrieren.

Kreisel Kreisel Klack Klack Klack, Kreisel kreisel klack, klack klack spricht er nun beschwingt im Takt.

Die Pendeluhr schlägt schwere 5.

Da klingelt es an der Tür. 

 

Lesen sie bald weiter armer, entschuldigung, lieber Leser und fragen sie sich:

Gehören Azubis in den Himmel oder sollten sie  mindestens ein Bundesverdienstkreuz erhalten?

Warum hat Herr K, den GoldCoin nicht in die linke Hosentasche gesteckt?

Ob es bei Emma Kuchen gibt? Ist Emma Gundis Tante?

Und ganz wichtig: Warum sind die Bücher nicht aus dem Arztregal gefallen?

Nächste Woche gehts spannend weiter. Schlafen Sie gut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Idee zum Klappentext hinten: Klappe bitte gut halten!

Klappe bitte sinnvoll nutzen- zum Beispiel als Lesezeichen... lohnt sich aber nur bei Büchern die dafür langgenug sind- hm rausreißen und in einen klassiker reinlegen?

Seufz auch nicht gut- das ist Stilbruch- kann aber zum Recycling- da haben sie wenigstens was für ihr umfeld getan!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die nicht wusste wie zukünftig Klienten den Weg zu ihr finden würden.

Sie hatte zehntausende Euronen für hochwertige Ausbildungen ausgegeben.

Tausende von Lehrstunden genommen.

Die Hotelaufenthalte und Verpflegungen selbst bezahlt.

Ihre 5-Jährige Eigentherapie? Selbst bezahlt!

Jede einzelne Minute Ihrer 60 Minütigen Therapie.

 

Sie war selbst viele Jahre in Therapie gegangen, da es die Ausbildung so vorschrieb und ihr bewusst war,  dass es die Qulaität ihrer Arbeit sichern würde.

Sie wollte wirklich wirklich Menschen dabei unterstützen ein glückliches Leben zu führen.

 

Meine sehr verehrte Antje,

es tangiert mich nur leicht periphär, dass Du meinen Kleidungsstil grausam findest oder mich wegen meiner unzüchtigen Korpulenz und der mir angedichteten Inkompetenz als Gestalttherapeutin menschlich nicht mal halbwegs für kontaktwürdig hälst.

 

Dass ich als Raucherin für eine Yogafrau ekelhaft nach Zigaretten stinke hab ich ausgelassen, entschuldige.

 

Ich mache auch manchmal Yoga :-) Egal. Wer will nicht geliebt werden.

 

Es geht um Folgendes:

Du hast in mir bei der letzten Supervision, als wir uns sahen, eingeschobener Satz, Komma oder nicht? Groß- meine Wut auf das System entfacht.

Danke dafür am Rande.

Ich habe das Leid des Patienten und der Therapeuten im aktuellen Gesundheitssystem parodischerweise nun mit meiner zügellosen Leidenschaft des diletantischen Schreibens ausgedrückt.

 

Habe also einen Text, den ich gerne von Dir geprüft, poliert & geschliffen haben möchte.

Ich möchte ihn danach als kleines E-Book veröffentlichen.

Schlechte Rezensionen sind mir egal. Ich bin dann Autorin. Das reicht mir.

Ich möchte aber stilistisch mithalten und auch gehobenes (denkendes) Publikum ansprechen.

Zudem weiss ich nicht was noch so zu Deinem Portfolio als Lektorin gehört und Du mir anbieten möchtest.

 

Deshalb setze ich auf Dich um unter Anderem (was ich ja nicht weiss was so mit Autor/innen gemacht wird) Stil und Rechtschreibung angemessen beherzigt zu wissen.

 

Das mein Herz, wenn ich mal ein Buch veröffentlichen möchte, sich aus Sentimentalität, Sympathie und Positivismus für Dich entscheidet, schreibe ich aus dramturgischen Gründen hier jetzt nicht rein! Motivierend wirkt es ja eh nicht weil es wie Du am Besten weisst, schon genug nichtssagende Romane von blutigenAnfängern gibt. Also das mal - by side.

 

Bitte lass mich wissen, ob Du mein (X Seiten) Buch lektorieren möchtest und welches Budget ich  investieren darf. Wenn Du das nicht möchtest, sag nein. Wenn ja, sag ja.

 

 

Gruß aus dem stinkenden und fabrikverseuchten, lärmenden Flecken Bützfleth, welches lustigerweise fast genau gegenüber Blankenese liegt und  sich dementsprechend (Polaritätsgetreu) beschissen wohnunfreundlich seinen Bürgern gegenüber verhält.

 

 

P.S: Und gib verdammtnochmal den Preis den eine Lektorin auch verdient hat an und kein billiges Sonderangebot für arme Würstchen dies eh nicht draufhaben! Richtig oder gar nicht!

& Lass es Dir gut gehen!

 

Hochachtungsvoll,

Georgia

 

 

 

 

 

 

 


Service 2

Mihi quidem Antiochum, quem audis, satis belle videris attendere. Hanc igitur quoque transfer in animum dirigentes.


Service 3

Tamen a proposito, inquam, aberramus. Non igitur potestis voluptate omnia dirigentes aut tueri aut retinere virtutem.